Den Mittelfluss gezielt steuern: Outsourcing machts möglich

Es gibt mehrere gute Gründe, das Honorar-Management an einen externen Partner auszulagern. Ins Zentrum gerückt sind aus aktuellem Anlass die Sicherstellung und Kontrolle des Mittelflusses. Eine Outsourcing-Lösung mit der Zahnärztekasse AG bietet der Zahnarztpraxis Gewähr dafür, dass sie dann zu ihrem Geld kommt, wenn sie es braucht.

Die noch längst nicht ausgestandene Wirtschaftskrise ist der geeignete Anlass, eine Auslagerung des Honorar-Managements – einschliesslich der zeitraubenden Debitorenbewirtschaftung – ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Kümmert sich die Zahnarztpraxis selber darum, bindet sie personelle Ressourcen, die gerade in unter den gegenwärtigen, besonderen Voraussetzungen konsequent auf die exzellente Betreuung der Patientinnen und Patienten konzentriert werden müssen.

Mit Rechnungen schreiben ist es nicht getan

Zwar sind die Erstellung von Abrechnungen und der Versand von einigen Honorarnoten am Ende des Monats schnell erledigt. Doch damit ist keineswegs gewährleistet, dass tatsächlich Geld fliesst. Kritisch wird es, wenn Patienten ihre Rechnungen mit Verspätung oder gar nicht bezahlen. Einerseits kommt damit viel administrativer Aufwand auf die Zahnarztpraxis zu, wenn sie zu ihrem Geld kommen will: Mahnungen schreiben, mit den säumigen Zahlern unangenehme Gespräche führen, die Einhaltung von Zahlungsversprechen kontrollieren, in schlimmeren Fällen Inkassomassnahmen einleiten und vieles mehr.

Die andere, weit gravierendere Folge: ausstehende, überfällige Zahlungen können die Liquidität der Zahnarztpraxis ernsthaft gefährden. Liquidität ist der Atem des Unternehmens. Viele KMU bekamen dies in den letzten Monaten in aller Deutlichkeit zu spüren.

Mittelfluss garantiert

Mit der Übergabe des Factorings im Outsourcing überträgt die Zahnarztpraxis die Kontrolle jeder einzelnen Debitorenposition an die Zahnärztekasse AG und hat nichts mehr damit zu tun. Die Praxis muss sich auch nicht darum kümmern, ob und wann die Patientin oder der Patient die Rechnung begleicht. Denn im Rahmen der Option Vorfinanzierung zahlt die Zahnärztekasse AG das Guthaben zum von der Praxisführung vorgegebenen Termin aus.

Insgesamt stehen 85 Auszahlungsvarianten zur Verfügung:

Fünf fixe Auszahlungsfristen

Auszahlung 5, 15, 30, 45 oder 60 Tage ab Ausstellungsdatum der Honorarnote

Frei wählbares Auszahlungsdatum

Möglich ist jeder Termin ab dem sechsten Tag nach Ausstellung der Honorarnote.

Monatliche Auszahlung

Das Geld wird stets am selben, von der Praxisführung festgelegten Tag des Monats überwiesen.

Die Outsourcing-Thematik hat eine betriebswirtschaftliche und eine strategische Dimension.

Auf der betriebswirtschaftlichen Ebene muss sich die Zahnarztpraxis darüber klar werden, ob sie den Aufwand für die Bearbeitung von unbezahlten Forderungen selber bewältigen will und – wenn ja –, wer diese rein administrative Aufgabe erledigen soll. Bereits die Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Schutzkonzeptes bedeutet eine nicht unerhebliche Zusatzbelastung für das Praxispersonal. Ob es richtig ist, weitere fachfremde Aufgaben auf die Mitarbeitenden zu überwälzen, will unter dem Aspekt eines sinnvollen Ressourceneinsatzes gut überlegt sein.

Auf der strategischen Ebene muss die Praxisführung entscheiden, ob sie das Risiko von zeitweiliger Insolvenz in Kauf nehmen will. Es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass verspätete Zahlungen und der Patientinnen und Patienten sowie Debitorenverluste die Liquidität der Zahnarztpraxis ernsthaft gefährden können. Dies mit der Folge, dass sie bei den eigenen finanziellen Verpflichtungen in Verzug zu gerät.

Rund 1000 selbstständig tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte in der ganzen Schweiz gehen beim Thema Liquidität auf sicher und arbeiten im Bereich des Honorar-Managements mit der Zahnärztekasse AG zusammen. Dank dem modularen Aufbau des Angebots nutzen sie eine individuell abgestimmte Outsourcing-Lösung, die ihre spezifischen Bedürfnisse passgenau abdeckt.